Amaranth

Amaranth ist eines der ältesten Kulturpflanzen

Im griechischen bedeutet „Amaranth“ so viel wie unsterblich oder nicht welkend. Kein gewohntes Getreide kommt an die leicht verwertbaren Nähr- und Vitalstoffe sowie Amaranth. Für Inkas und Azteken waren die Amaranthsamen und -blätter das Grundnahrungsmittel. 

Fuchsschwanzgewächs

Amaranth ist ein Fuchsschwanzgewächs und gehört nicht zu der Familie der Süßgräser an.
Es können in einer einzigen Amaranthpflanze bis zu 50.000 Körner heranreifen. Die Amaranthkörner sind kleiner als Senfkörner.
Im Gegensatz zu normalen Getreidearten, handelt es sich bei Amaranth nicht um Einkeimblättrige, sondern um Zweikeimblättrige Pflanzen.
Amaranth ist fast auf der gesamten Welt vertreten. Die Gattung Amaranthus umfasst 60 bis 98 Arten, die auf allen Kontinenten, ausgenommen der Antarktis vorkommen, da sie vorwiegend in den wärmeren Gebieten wachsen und gedeihen.

Weniger Kohlenhydrate als Getreide

Amaranth ist deutlich Kohlenhydrat ärmer als Getreide. Es ist also optimal für Menschen, die eine Kohlenhydrat reduzierte Ernährung in Erwägung ziehen.
Die viel enthaltenen Kohlenhydrate sind leicht verwertbar im Körper. Ebenfalls positiv wirkt sich Amaranth auf das Sättigungsgefühl aus.
Ein relativ hoher Anteil der Kohlenhydrate sind Ballaststoffe. Amaranth enthält viele ungesättigte Fettsäuren.
Als pflanzliches Produkt ist Amaranth cholesterinfrei.

Zubereitung

Amaranth lässt sich sowohl pikant als auch süß zubereiten. Es lässt sich vielseitig einsetzen, sodass man einige Möglichkeiten zum Kochen hat.
Für die Basis einfach Amaranth in der doppelten Menge Wasser aufkochen und bei kleiner Hitze 25 bis 30 Minuten weiterköcheln lassen und anschließend etwas nachquellen lassen. Die Konsistenz ist eher eine breiartige und klebrige Konsistenz.
Egal ob Salate, Pfannengerichte, leckere Aufläufe oder sogar als Füllung für Gemüse, für Amaranth findet man immer einen Platz.
Tipp: Die Amaranthblätter lassen sich ebenfalls für Salate verwenden oder, wie Spinat, einfach gekocht genießen.

Amaranth gibt es auch gemahlen, sodass man daraus Brot oder Kuchen backen kann. Wer Amaranthmehl verwendet, sollte es jedoch mit normalem Mehl mischen, da das Pseudogetreide selbst kein Klebereiweiß (Gluten) enthält und somit nicht wie gewohnt im Ofen aufgeht.

Amaranth findet Ihr HIER.

Weitere Pseudogetreidearten: