Pseudogetreide

Was ist Pseudogetreide? 


Pseudogetreide sind die Samen der Pflanzen, die nicht aus der Familie der Süßgräser stammen. Dazu gehören Buchweizen, Chiasamen, Leinsamen, Hanfsamen, Amaranth und Quinoa. Sie besitzen andere Eigenschaften und Inhaltsstoffe wie Getreide. Die Körner und Samen ähneln sich bei der Verwendung und beim Aussehen, doch trotzdem sind Pseudogetreide keine Getreide. Die Pseudogetreide enthalten kein Gluten, daher eigenen sie sich nicht zum Backen mit herkömmlichen Methoden.

Pseudogetreidearten

Buchweizen

Buchweizen ist ein Knöterichgewächs. Die Körner schmecken nussig und werden in der Küche wie Weizen genutzt. Der Anbau von Buchweizen sollte bei warmem, trockenen Klima erfolgen, da es sehr kälteempfindlich ist. Der Ursprung des Pseudogetreides liegt in Asien und Nordamerika. Aus den Buchweizen alleine kann man kein Brot backen, da es kein Gluten enthält. Meist werden die Körner mit Getreiden gemischt die Gluten enthalten, um daraus Brot zu backen.

Chia Samen

Die Chia Samen gehören zur Gattung der Salbei Pflanzen. Die Samen sind im Geschmack neutral und werden in all möglichen Gerichten beigefügt. Das Sättigungsgefühl wird erhöht, daher helfen die Körner auch indirekt beim Abnehmen. Chia Samen sind ebenfalls glutenfrei. Das Pseudogetreide kommt ursprünglich aus Mexico.

Amaranth

Amaranth gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen. Im Geschmack ähneln sie den Buchweizen, leicht nussig. Die Samen dieses Pseudogetreides findet sehr oft in Frühstücksmüslis sein gebrauch. So gut wie alle Pseudogetreide sind glutenfrei, Amaranth gehört auch dazu. Die Pflanze wird heutzutage vor allem in Europa und in Süd- und Mittelamerika angebaut.

Quinoa

Quinoa gehört wie Amaranth zu den Fuchsschwanzgewächsen. Die Pflanze stammt aus Südamerika und ist ebenfalls glutenfrei. Durch den hohen Nährstoffgehalt wie Eisen, Folsäure, Magnesium und Mangan ist Quinoa interessant für gesundheitsbewusste Menschen.